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JAZZ PODIUM JULI/AUGUST 2008
Es
gibt da eine schöne Szene im Film "Herr der Trommeln",
aus einer Fernsehshow, Paris, etwa Mitte der 60er Jahre: Auf einer
Variete-Bühne spielt sanft swingend und kaum sonderlich aufregend
eine Jazzband, bis von rechts eine blonde Gestalt einschwebt,
sofort die Bühne einnimmt, lasziv und doch seltsam schicklich
in die Mitte rückt, wo sie dem erstaunlich weit vorne sitzenden
Trommler zärtlich um den Rücken geht. Der hat sein blutjunges
Knabengesicht unter einen Hut geborgen und trägt einen karierten
Sakko, der dem ähnelt, das Bruno Ganz im "Himmel über
Berlin" beim Trödler gegen seine Rüstung eintauscht.
Würde man heute nicht mehr tragen. Damals aber war es vortrefflich,
um eine hübsche Szene mit Brigitte Bardot vors Publikum zu
bringen. So hieß die Chanteuse nämlich. Der junge Mann,
der ihre Annäherung unbeschadet an seinem kleinen Set durchtrommelte,
war der Schweizer Trommler Peter Giger. Heute sitzt Peter Giger,
wie es sich viele Schweizer Ruheständler erträumen,
vor seinem Häuschen im sonnigen Tessin und feiert sein 50-jähriges
Bühnenjubiläum. Wenn er dabei vom Rentnerdasein spricht,
muss man ein Lächeln mithören, aber auch eine Spur Enttäuschung:
Für viele Konzerte wird er nicht mehr angefragt. Dabei geht
einer, der wie er die Musik lebt, nicht in Rente. Giger, heute
69 Jahre, hat den Jazz in Mitteleuropa seit den frühen 70ern
mit geprägt, experimentierte mit psychedelischen Klängen,
war Teil der Frankfurter Free-Jazz-Avantgarde um Albert Mangelsdorff
und Volker Kriegel, erfand wie nebenbei die World Music als Erlebnis
mit und revolutionierte mit dem wandelbaren Ensemble Family of
Percussion und seiner polyrhythmischen, multikulturellen Kunst
im Handstreich die Rolle des Schlagzeugs zum eigenständigen,
melodiösen Instrument, befreite es aus der Rolle als nur
dienenden Taktgeber. Er ist verhinderter Museumsgründer,
was ihn nicht zuletzt Deutschland verlassen ließ, und aktuell
wieder Streiter in Sachen Musikförderung. Und er schrieb
Lehrwerke über das Schlagzeug, die hoch gelobt und zum Teil
lange vergriffen sind.
Bis
er 30 wurde, sagt Giger, habe er eigentlich nie geübt, sondern
immer nur gespielt. "Das war damals nicht sonderlich schwer,
man musste das Tempo halten und musikalisch sein. Ich hatte in
Paris einen Namen weg: der Swing Drummer." Die meisten konnte
er mühelos kopieren. Doch als Gigers musikalische Interessen
sich weiteten, wurde das Korsett eng. "Bolling wurde immer
kommerzieller. Ich wollte kreativer werden, und nicht immer nur
Produzenten nach dem Mund spielen."
Der
schönste Teil seiner Karriere beginnt danach: Der große
Erfolg der eigenen Projekte. Er gründet ein eigenes Label,
nagara, für seine Musik. Aus dem Drum Circus, der schon mit
mehreren Trommlern arbeitete, entsteht die Family of Percussion,
zuerst als Soloplatte, dann in dritter Version mit der heute legendären
Besetzung mit Trilok Gurtu, Doug Hammond und Tom Nicholas ab 1977.
Eine Revolution: Ein riesiges, reines Perkussionsaufgebot, keine
Melodieinstrumente, Giger mit seinem 50er-Set und wild wehendem
Haar ein außergewöhnlich vitales Zentrum, dazu die
Verbindung afrikanischer und indischer Rhythmen mit europäischer
Jazzkultur - polymetrisch, dicht verwoben, poetisch, entfesselt,
komplex, absolut hörbar, multikulturell und in allen Wandlungen,
die in den folgenden 30 Jahren folgen sollten, erstaunlich erfolgreich.
Mit diesem bahnbrechenden Ensemble konnte Giger nun wirklich mit
Klängen malen. Und das Schönste: Er traf einen Nerv.
"Wo wir spielten, gründeten sich neue Ensembles."
Die Saat ging auf. Viele Umbesetzungen gab es, mit Wolfgang Dauner,
dem erstmals singenden Archie Shepp, wieder Mangelsdorff, vielen
Gästen - "besser wurde es nie", sagt Giger.
Peter Giger ist nun endlich die CD des Monats bei STICKS A DRUM IS A WOMAN Gleich das erste Stück der aktuell erschienenen Doppel-CD "A Drum Is A Woman"
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Einige
CD-covers / some CD-covers
Einige LP-covers aus den Siebzigerjahren / some LP-sleeves from the seventies
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Double CD - release 2006
Das Jazz Podium (12.06) schreibt in einem Interview: Peter Giger - Pionier der Weltmusik Was wäre die Weltmusik ohne seine Pionierarbeit .Die erste - heute legendäre - Besetzung der Family of Percussion mit Giger selbst, Doug Hammond, Tom Nicholas und Trilok Gurtu kann als Wegbereiter eines weltmusikalisch polyrhythmischen Zusammenspiels den Status eines echten Klassikers im Sinne normsetzender Qualität beanspruchen. Peter Giger & Family of Percussion ist die CD des Monats bei STICKS (12.2006). Einer der stilprägendsten und kreativsten Schlagzeuger/Perkussionisten unserer Zeit, Peter Giger ! Weltmusik im besten Sinne ! .Die Family of Percussion, ein weltweit erfolgreiches jazzorientiertes Percussion-Ensemble mit Meistern verschiedenster Percussion-Kulturen, unter der Leitung von Peter Giger, jenseits aller gängigen bzw. kommerziellen Denkschemen, ist diese fantastische Doppel-CD, ein absolutes "Muss". Drums
& Percussion (12.06) schreibt:
A Drum is a Woman STICKS (12.2006) CD of the month One of the style-stamping and most creative drummers / percussionists of our time, Peter Giger ! World music at its best!.... The Family of Percussion under the direction of Peter Giger, a worldwide successful, jazz-oriented Percussion ensemble beyond all current or commercial thought patterns, with masters from a great variety of Percussion cultures,this fantastic double-CD is an absolute "must".
L'un
des batteurs / percussionistes caractérisant le plus le
style et comptant parmi les plus créatifs de nos jours,
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Interview mit Bill Bruford Hörst du eigentlich bei anderen Drummern genau hin? Hast du so was wie ein Vorbild! Mir fällt da auf Anhieb eigentlich nur Peter Giger ein. Der denkt und fühlt wie ich, wir haben dasselbe Ziel, das weiß ich. Was der spielt, ist in meinen Augen wirklich revolutionär. Ich mag ihn sehr. Mehr Drummer fallen mir jetzt so schnell eigentlich nicht ein. sound Are you actually listening carefully to other drummers? Do you take someone as your model! Straight off occurs to me really only Peter Giger. He thinks and feels like I do, we have the same goal, I know that. What he plays, to my eyes is truly revolutionary. I like him very much. More drummers don't actually come up to my mind so quickly at the moment. sound Interview mit Udo Dahmen Gibt es deutsche Drummer, die Dich beeindrucken? Also ich fand Curt Cress immer gut......In der Jazzecke z.B. Peter Giger, der sehr gut ist. Er geht einen ganz eigenen Weg. Er ist total ab vom normalen Zeug, nur Ausgewähltes. Von ihm habe ich auch eine Menge gelernt. Ich war vor 10 Jahren mal bei einem Kurs bei ihm. Wir haben uns dann auch angefreundet und ein Jahr später habe ich in Remscheid mit ihm unterrichtet. Ich war so eine Art Hilfsassistent...Er hat eine sehr europäische Denkweise. drums&percussion
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Jazztage Berlin ....Der Höhepunkt des Abends aber hatte sich schon zuvor ereignet. Da hatte nämlich ein Solo-Schlagwerker aus der Schweiz, Peter Giger, ein Einmann-Ungewitter über die Rampe geschickt, wie man es aus der lieblichen Alpenrepublik kaum erwarten durfte. Giger ist eine Urgewalt, berstend vor Phantasie und Virtuosität, hochmusikalisch bis in seine zahlreichen Haarspitzen. Berliner Morgenpost ...Giger, besonders intensiv in einem ausgedehnten Xylophonsolo, erinnerte an polyrhythmische Tradition, setzte zwei, gelegentlich sogar drei rhythmische Ebenen gegeneinander und führte seine Stimmen mit europäischer Klangsensibilität. Das ist Musik zwischen den Kulturen: traditionsbewusst, einschmelzend, ungemein wach und inspiriert. Der Tagesspielgel Der Schweizer Peter Giger gab das bisher ungewöhnlichste Konzert bei den Berliner Jazztagen in der Philharmonie. BZ-Berlin Was bleibt an glücklichen Momenten dieser Berliner Jazztage im Gedächtnis haften? Zunächst der Auftritt des Schweizer Schlagzeugers Peter Giger, der ganz allein mit einem Riesenarsenal von Klangerzeugern seiner Phantasie (und der der Zuhörer) freien Lauf ließ, der leisen Tönen auf Glocken und Gongs nachhörte, aber auch kräftig Wirbel machen und dröhnen konnte, der der asiatischen Musik stark verpflichtet ist, der die Gamelans kennt, aber auch verspielt allerlei Schabernack treibt, zum Beispiel mit Metallkörpern, die im Wasserbecken versenkt werden und ihren Klang verändern, angeschlossen an ein Mikrophon. Frankfurter Rundschau Der Jazzer Peter Giger gehört zu den besten DrummernEuropas. tv radio zeitung Ein Koloß an den Trommeln. Rhein-Main-Presse |
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DRUM CIRCUSM A G I C T H E A T R E
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Drum Circus war eine bemerkenswerte Gruppe, schon allein durch die Präsenz von drei (!) Drummern, aber auch durch die überraschende musikalische Mischung, die dargeboten wurde. Eine Prise Psychedelic-Rock, viel Jazz und ein grosser Schöpflöffel indischer Musik bilden das wesentliche Rezept des künstlerischen Werks unserer Schweizer Freunde.Der Texte des Eröffnungsstücks waren inspiriert vom Tibetanischen Totenbuch und diese Suite von 21 Minuten ist ein kleines Schmuckstück musikalischer Synthese, welche Hippie-Geist mit indischen Einflüssen sowie LSD Erlebnisse heraufbeschwört. Es ist abwechselnd rhythmisch, überschwänglich, atmosphärisch, indisch, Free-Jazz, strukturiert und präzise, kurz wahnsinnig und folglich genial! wirklich Top Niveau! ..Ein selten vorkommende umwerfende rhythmische Dichte .und ich spreche noch nicht mal von den prachtvollen Basslinien welche das Innerste erschüttern. Ich empfehle lebhaft diese CD all denen die Jazz-Rock und Psychedelisches lieben, diese CD ist ein Muss! (Mërgim, Prog-Résiste 37, Belgien)
Drum Circus fut un groupe remarquable par la présence en son sein de trois (!) batteurs, mais aussi par le surprenant mélange musical qu`ils proposaient. Une pincée de rock psychédélique, beaucoup de jazz et une grosse louche de musique indienne constituent l`essentiel de la recette mise en uvre par nos amis suisses. Les paroles de la plage qui ouvre l`album ont été inspirées par le livre tibétain des morts, ce morceaux de 21 minutes est un petit bijou de syncrétisme musical évoquant l`ambiance hippie-psyché influencée par la culture indienne et les expériences au LSD. C`est tour à tour rythmique, délirant, atmosphérique, indien, free-jazz, structuré et précis, bref délirant et donc génial !...Vraiment du top niveau ! Une densité rarement rencontrée sur des parties rythmiques époustouflantes ..Et je ne vous parle même pas des somptueuses lignes de basse qui vous remuent les tripes. Je conseille vivement ce disque à tous ceux qui aiment le jazz-rock et le psyché, ce disque est un must ! (Mërgim, Prog-Résiste 37, Belgique)
Drum Circus was a remarkable group through the presence of three (!) drummers but also for the surprising musical mixture that was performed. A pinch of psychedelic rock, a lot of jazz and a big ladle of Indian music formed the essential recipe realized by our Swiss friends. The lyrics of the opening piece were inspired by the Tibetan book of the dead, This piece of 21 minutes is a small jewel of musical syncretism giving rise to an atmosphere inspired by Indian culture and hippie spirituality as well as experiences of LSD. Alternately rhythmic, extravagant, atmospheric, indian, free-jazz, structured and precise, short and to the point bewildering and therefore brilliant !... Really top level ! A seldom heard and incredible density on the amazing rhythmical parts .. and not to speak of the sumptuous bass lines which cut you to the quick. I deeply recommend this CD to all those who like jazz-rock and psychedelic, this disc is a must ! (Mërgim, Prog-Résiste 37, Belgium)
Review
by akin (Fernando Raffani) [Prog Reviewer ]
Der lange Titeltrack (mit 22 Minuten klanggewaltigem Delirium) ist das beste Exempel des mentalen und musikalischen Zugangs des Ensembles: ein beispielloser rhythmischer Einfluss für den europäischen Rock (eine Kraft nur mit Santana vergleichbar), drei Schlagzeuge, die eine Handlungsstruktur weben worin sich die modale Improvisation einnistet, die Erforschung des Klangs Vandroogenbroeks (die sich auch an die Orgel heranwagt) und der Farbe der Perkussionisten, die sogar bis zur Inszenierung der surrealen Klimata, Herzstück der frühen Weather Report heranreicht. Donato Zoppo order DRUM CIRCUS Music at nagara@bluewin.ch |
PETER GIGER ISLA ECKINGER HEINZ BIGLER JOE HAIDER |
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this CD is one of my all time favourites !
"Four for Jazz" bestand leider nur vom Mai 1970 bis Sommer 1972. In diesem Abschnitt erlebte das Quartett - teilweise mit Benny Bailey als Gast - einen Aufstieg, der in der Jazzszene Europas schon fast sensationell wirkte. Das Quartett (Heinz Bigler as/cl, Joe Haider p/ep, Isla Eckinger b, Peter Giger dr/perc) habe seine Energie aus einer permanenten, fruchtbaren Kontroverse zwischen der Boptradition und dem Free Jazz bezogen, sagt Haider im Rückblick. "Four for Jazz" war aber etwas vergönnt, was sich Legionen von Jazzmusikern nur erhoffen: etwas unverkennbar Persönliches hervorzubringen ohne zu weit von der Mitte abzugehen. Die starken Melodien und guten Harmoniefolgen waren den Mitgliedern zu wichtig. The Time and the Place: Zurück bleibt die Erinnerung an eine magische Zeit, mit sehr unterschiedlichen Musikern, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. (Jürg Solothurnmann). Zu
beziehen bei (click): http://www.jhmrecords.ch
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1939
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geboren in Zürich, aufgewachsen in Bern und Umgebung |
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1958
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Berufsmusiker, tourt in Europa mit den TREMBLE KIDS, Oskar Klein, Albert Nicholas, Bill Coleman, Joe Turner, Wild Bill Davison, Peanuts Holland |
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1960
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kurzes Gastspiel in Armand Gordons Ragtime Band, übersiedelt nach Paris: Bill Coleman, Stéphane Grapelli, Memphis Slim u.a. |
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1961
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Claude Bolling Sextet / Big Band |
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1963
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LP-Aufnahmen mit Duke Ellington, Billy Strayhorne, Alice Babs, Tour mit Beryl Bryden, Diz Dizzley und Johnny Parker in Malaysien und Sarawak. |
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1964
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beim Step-Tänzer Harold Nicholas, René Urtreger |
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1965-68
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Studiomusiker in Paris, wieder bei Claude Bolling, Zusammenarbeit mit vielen Stars der Film- und Unterhaltungsbranche: René Clément, Francis Lay, Nana Mouskouri, Brigitte Bardot, Jacques Brel, Charles Trenet, Alain Delon, Claude Danjan, Sacha Distel, Johnny Halliday, Mireille Mathieu etc. |
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1969
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kehrt nach Bern zurück. FOUR FOR JAZZ, Heinz Bigler, Isla EckingerJoe Haider, Gerd Dudek, Benny Bailey. Mitbegründer der Swiss Jazz School |
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1970
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Initiator der 1. Internationalen Jazz Clinic in Wengen, Schweiz |
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1972
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übersiedelt nach Frankfurt / M., Albert Mangelsdorff Quintett |
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1973
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Veröffentlichung der "neuen schlagzeugschule" Vol. I (vergriffen) |
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1975
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Solopercussion LP. Gründet das Label "nagara-records". |
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1976
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Trio Giger-Lenz-Marron. Initiator und Leiter des 1.Perkussionskurses in Weikersheim |
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1977
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Soloauftritt auf den Berliner Jazztagen. "neue schlagzeugschule" Vol. II (vergriffen). Solo LP wird durch Initiative von Max Roach in den USA produziert. Gründet die FAMILY OF PERCUSSION (FOP) mit Trilok Gurtu, Doug Hammond und Tom Nicholas |
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1979
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"direct-to-disc"-LP: "Africa meets Europe", mit Papa Oyeah Makenzie (Ghana) |
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1980
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LP und Tournee mit FOP und Archie Shepp |
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1984
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FOP in Indien. New Delhi, Bombay, Madras, Konzerte u.a. mit Zakir Hussein, Umayalpuram K. Shivaraman und Palgat Raghu. Gäste in Gigers verschiedenen Gruppen: Nana Vasconcelos, Gerd Dudek, Wolfgang Dauner, Joachim Kühn, Steve Swallow, Michal Urbaniak, Victor Bailey, Alan Skidmore, Christian Escoudé, Sam Rivers, Chistof Lauer, John Schröder, Thomas Heidepriem u.v.a. Leiter des "World Percussion and Jazz Jubilee", Wengen |
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1985
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Beginn der Zusammenarbeit mit Mangelsdorff/Dauner & FOP - "Moon at noon" |
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1986
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Duo-Konzert mit Max Roach auf dem Jazzfestival Hofheim |
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1988
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"Peter Giger Quartet" mit Jasper van t‘Hof, Tomasz Stanko und Vitold Rek. |
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1991
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"FOP & Friends" in Mosambik. Fusion mit Timbilamusikern aus Zavala (Leitung:Eduardo Durao). "Peter Giger Trio" mit Gerd Dudek und Vitold Rek |
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1992
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FOP & Friends mit der senegalesischen Gruppe SAF SAP. Zweite Reise nach Mosambik. "JAZZ meets TIMBILA" auf dem JazzFest Berlin, Live-CD "Mozambique meets Europe" |
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1994
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zieht nach Meißen und gründet Tonstudio. Tour mit seinem Trio und der FOP in den neuen Bundesländern |
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1996
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Dritter Besuch der FOP in Mosambik. Grosse Festivals in Zavala und Maputo. |
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1999
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Film: HERR DER TROMMELN - "die Peter Giger Story". Initiiert "Weltmuseum für Perkussionsinstrumente Förderverein Dresden e.V." mit Dozenten der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber", u. a die Professoren Siegfried Ludwig, Günter "Baby" Sommer und Bernhard Schmidt. |
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2000
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Teilnahme der FOP am "Euro Art Meeting" in Wroclav, Polen:"Ethnic Percussion Symphony" von Sambor Dudzinski |
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2002- 2003 |
Übersiedelt ins Tessin, Solokonzerte, regelmässige Teilnahme am "Perugia Classico", Auftritt am Film-Festival in Locarno. |
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2004
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Solo Tournee in Westafrika (Elfenbeinküste, Kamerun, Senegal) |
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2005
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Konzert in Dakar mit "Géwél Rhythm Begg Falou" für das Goethe-Institut |
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2007
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30 Jahre FAMILY OF PERCUSSION, Tour mit WORLD FAMILY OF PERCUSSION PACK in Deutschland |
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1939
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born in Zurich, grows up in or near Berne |
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1958
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professional musician, tours in Europe with the TREMBLE KIDS, Oskar Klein, Albert Nicholas, Bill Coleman, Joe Turner, Wild Bill Davison, Peanuts Holland |
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1960
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after short guest performance with Armand Gordons Ragtime Band, moves to Paris: Bill Coleman, Stéphane Grapelli, Memphis Slim a. o. |
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1961
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Claude Bolling Sextet / Big Band |
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1963
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LP-recordings with Duke Ellington, Billy Strayhorne, Alice Babs, Tour mit Beryl Bryden, Diz Dizzley and Johnny Parker in Malaysia and Sarawak. |
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1964
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with tap-dancer Harold Nicholas, Renè Urtreger |
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1965-68
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studio-musician in Paris, again with Claude Bolling, collaboration with many stars of the Film- and Showbusiness: René Clément, Francis Lay, Nana Mouskouri, Brigitte Bardot, Jacques Brel, Charles Trenet, Alain Delon, Claude Danjan, Sacha Distel, Johnny Halliday, Mireille Mathieu etc. |
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1969
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moves back to Berne. FOUR FORJAZZ, Heinz Bigler, Isla EckingerJoe Haider, Gerd Dudek, Benny Bailey. Co-founder of the Swiss Jazz School |
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1970
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initiator of the first international Jazz Clinic in Wengen, Switzerland |
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1972
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moves to Frankfurt / M., Albert Mangelsdorff Quintett |
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1973
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publication of his "neuen schlagzeugschule" Vol. I (out of print) |
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1975
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solopercussion LP: "family of percussion". Founds Label "nagara-records" |
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1976
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trio "Giger-Lenz-Marron". Initiator and director of the first percussion-course in Weikersheim |
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1977
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soloperformance at the Berliner Jazztage. "neue schlagzeugschule" Vol. II (out of print). Solo-LP is produced in the USA by the initiative of Max Roach. Founds the FAMILY OF PERCUSSION (FOP) with Trilok Gurtu, Doug Hammond and Tom Nicholas |
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1979
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"direct-to-disc"-LP: "Africa meets Europe" with Papa Oyeah Makenzie (Ghana) |
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1980
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LP and tour with FOP and Archie Shepp |
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1984
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FOP in India. New Delhi, Bombay, Madras, Concerts a. o. with Zakir Hussein, Umayalpuram K. Shivaraman and Palgat Raghu. Guests in Gigers different groups: Nana Vasconcelos, Gerd Dudek, Wolfgang Dauner, Joachim Kühn, Steve Swallow, Michal Urbaniak, Victor Bailey, Alan Skidmore, Christian Escoudé, Sam Rivers, Chistof Lauer, John Schröder, Thomas Heidepriem a.m.o.. Directs the "World Percussion and Jazz Jubilee" in Wengen/Switzerland |
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1985
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start of the collaboration with Mangelsdorff / Dauner & FOP - "Moon at noon" |
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1986
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duo-concert with Max Roach at the Jazzfestival, Hofheim |
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1988
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"Peter Giger Quartet" with Jasper van t‘Hof, Tomasz Stanko and Vitold Rek. |
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1991
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"FOP & Friends" in Mozambique. Fusion with timbila-musicians from Zavala (Leader: Eduardo Durao). "Peter Giger Trio" with Gerd Dudek and Vitold Rek |
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1992
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"FOP & Friends" with senegalese Group SAF SAP. Second journey to Mozambique. "JAZZ meets TIMBILA" at the JazzFest Berlin, Live-CD "Mozambique meets Europe" |
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1994
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moves to Meißen (Saxony) and founds Sound-Studio. Tour with his trio and with FOP in Eastern Germany |
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1996
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Third visit of FOP to Mozambique. Big festivals in Zavala and Maputo. |
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1999
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Film: HERR DER TROMMELN (Lord of the drums) "the Peter Giger Story". Initiates "Association Worldmuseum of Percussion-Instruments Dresden", with teachers and professors of the music-academy "Carl Maria von Weber", a. o. Siegfried Ludwig, Günter "Baby" Sommer and Bernhard Schmidt. |
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2000
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FOP participates at the "Euro Art Meeting" in Wroclav, Poland: "Ethnic Percussion Symphony" by Sambor Dudzinski |
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2002
- 2003
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Moves to Ticino (Switzerland), Soloconcerts, regular participation at "Perugia Classico", concerts at the Film-Festival Locarno. |
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2004
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Solo Tour in Westafrica (Ivory Coast, Cameroun, Senegal) |
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2005
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Concert in Dakar with "Géwél Rhythm Begg Falou" for the Goethe-Institut |
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2007
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30 years FAMILY OF PERCUSSION, Tour with WORLD FAMILY OF PERCUSSION PACK in Germany |
UP |
My Kids
Brooks Ananda, Geneva, Bassplayer. (Paris 1966) Maya, Mainz, Make-up artist (Frankfurt/M 1974) Jonas, Kassel, Drummer (Frankfurt/M 1977), Anna Isabell, Scolar (Meissen 1997)
with Anna, Leipzig 2006(Foto Karli) Verscio 2011 (Foto Jonas)
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